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Die Überraschung war groß, nachdem der 1. Vorsitzende Bernd Klaputek am vergangenen Donnerstag ( 1. Juli 2010) die 1. Mannschaft vom Spielbetrieb in der Verbandsliga Südwest abgemeldet hatte. Der erste Schock ist verdaut, jetzt heißt es die Kräfte bündeln und einen Neuanfang in die Wege zu leiten.

"Wir hatten kein Geld, keine Sponsoren und keine schlagkräftige Mannschaft, um die Verbandsliga zu finanzieren und sportlich mithalten zu können. Dieser Schritt war unausweichlich und für den Verein die einzig vernünftige Enscheidung" erklärte Klaputek. "Ich war nicht bereit ein hohes finanzielles Risiko zu gehen, denn schließlich muss ich an den gesamten Verein denken. Denn wir haben noch andere große Ziele, wie den geplanten Anbau an der Vereinsgaststätte und den werden wir jetzt auch angehen und umsetzen."

Sicherlich könnte man jetzt mit der Fehleranalyse beginnen und zurückschauen. Fehler wurden im vergangenen halben Jahr bestimmt gemacht. Die Saisonplanung wurde viel zu spät begonnen und die Sponsoren- und Spielersuche gestaltete sich weitaus schwieriger als erwartet. Aber die Beteiligten haben alles versucht, aber am Ende hat es leider nicht gereicht. Nachkarten ist jetzt ganz bestimmt völlig überflüssig und wäre auch der falsche Ansatzpunkt.
Jetzt gibt es eine "neue" 1. Mannschaft, die in der neuen Saison in der Kreisklasse starten wird. Diese Mannschaft gilt es jetzt zu unterstützen und eine erfolgreiche Zukunft gibt es nur, wenn jetzt alle im Verein noch näher zusammenrücken und an einem Strang ziehen. Persönliche Eitelkeiten sind jetzt fehl am Platz, denn es zählt einzig und allein der ATSV.
Bedanken möchte ich mich noch bei Harald Prinz, Demir Hotic, Dirk Stelly und Armin Smajic, die alle zusammen hervorragende Arbeit geleistet und rund um die Uhr für den ATSV gearbeitet haben.

Auch wenn der ATSV sportlich wieder bei Null beginnt, kann man dem Verein und allen Beteiligten nur wünschen, dass es für den ATSV in eine erfolgreiche Zukunft geht.

kk-Redaktion